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Ruth Siegenthaler
Ruth Siegenthaler beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit psychologischer Astrologie. Ruth Siegenthaler publiziert regelmässig in astrologischen Fachzeitschriften sowie in Publikumszeitschriften zu astrologischen Themen. Seit 1996 monatliche Herausgabe von «Zeitqualität aus astrologischer Sicht», eine Übersicht über die astrologischen Themen der entsprechenden Periode. Sie leitet Astrologiekurse für Laien und Fortgeschrittene in Richterswil und an diversen Veranstaltungsorten.
Zurück zum richtigen Mass
Das Tierkreiszeichen Stier steht für die Substanz, auf der das Leben aufbaut. In der Stier-Periode geraten die Kräfte der Natur und die von Menschen geschaffenen Werte jedes Jahr erneut auf eine neue Ebene von Fruchtbarkeit und Wirksamkeit. Dieser natürliche Regenerationszyklus ist in hohem Mass gefährdet, weil vielerorts nicht die natürlichen Bedürfnisse im Vordergrund stehen, sondern das Abschöpfen und Ausbeuten auf Kosten von Mutter Erde und ihren Wesen.
Wir leben in einer Zeit, in der sich aus astrologischer Sicht die Elemente Erde, Wasser und Feuer im Aufruhr befinden. Dieser hat zum Ziel, eine neue Erde zu erschaffen. Auf der persönlichen Ebene können sich diese Kräfte durch den Verlust von Sicherheiten, leidbringende Emotionen, Depressionen und Wut äussern. Bei Völkern wirkt sich dies durch ein zorniges Aufbäumen gegen fehlende Geborgenheit, unterdrückte Freiheit und Rechte sowie Armut und Hunger aus. Der mancherorts entfachte heilige Zorn motiviert zum Kampf für Gerechtigkeit; unheiliger Zorn dagegen äussert sich in purer Zerstörungswut. Im Weltgeschehen machen sich die wütenden Elemente durch Zusammenbrüche in der Wirtschaft, Erd- und Seebeben, zunehmende Flüchtlingsströme, Gewalt, Krieg und in jüngster Vergangenheit durch die Explosionen im Kernkraftwerk in Fukushima bemerkbar.
Die Katastrophe in Japan, aber auch die Revolutionen in der islamischen Welt, haben einen fundamentalen Neubeginn eingeleitet, der es verunmöglicht, in die alten Positionen zurückzukehren. Die Herausforderungen der Zeit können nicht mehr nur regional gelöst werden, sondern erfordern das Erschaffen eines Weltstaates. Dennoch kommen die Anstösse aus dem Volk, das heisst, dass auf der individuellen Ebene jeder Einzelne diesen Neubeginn mit einer bewussten Rückkehr zur Einfachheit und mit seinem Konsumverhalten stärken kann, indem er sich auf zwei Tugenden des Stiers besinnt, nämlich: das richtige Mass und die Liebe. Das richtige Mass bedeutet nicht Mittelmässigkeit, sondern die Fähigkeit, sich selbst, die Mitmenschen, die Natur und ihre Wesen zu lieben und zu schätzen.
In dieser Berichtsperiode stehen die Kredit- und Finanzwirtschaft, die Versicherungen, soziale Sicherheiten, die Landwirtschaft und die gemeinsamen Ressourcen im Blick-punkt. Leider muss mit weiteren Naturereignissen, Katastrophen und Kriegen gerechnet werden.
20. bis 24. April 2011 – harte Verhandlungsrunden
Die Sonne wechselt am Mittwoch um 12.19 Uhr in den Stier. Merkur ist noch bis Samstag rückläufig – achtsames Kommunizieren und Handeln bewahrt vor Fehlern, Missverständnissen und Intrigen! Es ist weiser, wichtige Entscheidungen auf nächste Woche zu verschieben.
Im Zusammenspiel mit anderen Einflüssen kann in diesen Tagen jedes Wort und jede Aktion eine Konfrontation auslösen, weil zum einen Aussagen nicht widerspruchslos hingenommen werden und zum anderen das Bedürfnis nach Freiheit und neuen Aktionsspielräumen gesteigert ist.
Es braucht Mut zu sagen, was einen beschäftigt, es braucht aber auch Taktgefühl und Rücksicht auf die Gefühle anderer, um nicht unnötig Porzellan zu zerschlagen. Hat die destruktive Kritik das Sagen, gestalten sich Verhandlungen und Gespräche zäh und vielleicht sogar aussichtslos. Gute Ergebnisse können dagegen erzielt werden, wenn die Kritikfähigkeit dazu genutzt wird, Bisheriges zu hinterfragen, Fehler zu bereinigen sowie neue Regeln und Verträge auszuhandeln. Zu Trennungen kommt es überall dort, wo keine Einigungen oder Wachstumsmöglichkeiten realisierbar sind.
Die Woche vom 25. April bis zum 1. Mai 2011 – Beziehungen und Werte auf dem Prüfstein
Montag und Dienstag ist die Sensibilität gegenüber den Unbeständigkeiten materieller Werte und Beziehungen erhöht. Dies kann dazu führen, dass zum eigenen und zum Schutz von Mutter Erde vermehrt alternative Lebensweisen in Erwägung gezogen werden.
Von Dienstag bis Donnerstag werden Vorahnungen spruchreif. In Partnerschaften können sich Liebe und Zuneigung in Abneigung oder sogar Hass wenden. Gefährdet sind vor allem Beziehungen, die auf ungesunden Abhängigkeiten oder Besitzansprüchen basieren. Möglich ist ferner, dass finanzielle und sexuelle Skandalgeschichten publik werden. Egoismus, Arroganz, Habgier und Eifersucht machen blind und verunmöglichen das Finden von Lösungen. Die Herausforderung lautet, sich der überholten Wertvorstellungen, Denkmuster und leidbringenden Emotionen bewusst zu werden und diese loszulassen. Die schattige Seite dieses Einflusses birgt leider unschöne Machtkonflikte, Manipulation und Betrug. Deshalb empfiehlt es sich, sich nach Möglichkeit von habgierigen, eifersüchtigen und besitzergreifenden Menschen zu distanzieren.
Von Mittwoch bis Freitag kann durch einen sanften Kreativitätsschub eine Entspannung einsetzen, die es ermöglicht, versteinerte Systeme aufzubrechen und neue Ziele zu formulieren.
Von Freitag bis Mittwoch der darauffolgenden Woche ist der Drang nach Freiheit, Wachstum und Expansion erhöht. Auf der einen Seite spornt das Feuer der Begeisterung Menschen und Völker an, sich aus einengenden Verhältnissen zu befreien und neue Wege des Wachstums einzuschlagen. Auf der anderen Seite ist die Tendenz erhöht, Projekte in Angriff zu nehmen, die mit der Realität in keiner Weise kompatibel sind. Überall dort, wo kein freies und spontanes Handeln erlaubt ist, besteht die Gefahr zu kopflosen und rebellischen Reaktionen, die im schwierigeren Erleben zu viel Gutes zerstören. Leider muss auch damit gerechnet werden, dass Machtmenschen ihre Position missbrauchen, um ihren Willen mit allen Mitteln durchzusetzen.
Gleichzeitig wirkt von Samstag bis Montag der nächsten Woche ein Einfluss, der diese feurigen Kräfte im Positiven zähmt, im Negativen jedoch alles Neue im Keim erstickt. Das Problem besteht darin, dass die finanziellen Mittel und Ressourcen spärlich fliessen und im Widerspruch dazu die Ansprüche riesig sind. Im besten Fall gelingt es, in Verhandlungen die verschiedenen Bedürfnisse gegeneinander abzuwägen und neue Regeln des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit zu erarbeiten. In Beziehungen, seien diese nun privat, geschäftlich oder bilateral, gilt es, sinnvolle Brücken zwischen Freiheit und Autonomie auf der einen Seite und Disziplin und Verantwortung auf der anderen Seite zu schlagen.
Die Woche vom 2. bis zum 8. Mai 2011 – das richtige Mass
Die ganze Woche ist der Wunsch erhöht, neue Wege zu beschreiten und das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Unterstützend wirkt, dass es leicht gelingt, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden sowie spontan neue Kontakte zu knüpfen und Informationen auszutauschen. Dennoch ist Achtsamkeit geboten, denn Prozesse verlaufen – gewollt oder ungewollt – sehr schnell. In dieser Zeit des Aufbruchs kann Erfolg nicht allein durch Motivation, Begeisterung und Einfluss erreicht werden. Vielmehr braucht es die Einsicht, dass die meisten Vorhaben Zeit zum Keimen und Wachsen brauchen und gleichzeitig die vorhandenen Mittel, Ressourcen und Gewinne gerecht verwaltet werden müssen. Man sei sich bewusst, dass egoistische Ansprüche schneller als je zuvor zum Scheitern und ins Leid führen.
Der Neumond am Dienstag ermöglicht einen Neubeginn. Dieser kann mit dem Bewusstsein verbunden sein, dass die Gesellschaft und auch jeder einzelne Mensch Lasten trägt, die mit unserer Wohlstandsgesellschaft und der Ausbeutung der Natur zu tun haben. Auf der persönlichen Ebene lohnt sich die Überlegung, welche Lasten man weiterhin tragen und welche man abwerfen will. An den restlichen Wochentagen geht es darum, eine Brücke zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der Mitmenschen zu schlagen. Dies ist nicht ganz einfach, denn weder Egoismus noch blinde Selbstlosigkeit sind angebracht. Die Lösung liegt im richtigen Mass.
Die Woche vom 9. bis zum 15. Mai 2011 – Boden gut machen
Auch in dieser Woche ist neben der persönlichen Bewegungsfreiheit in Partner-schaften der gegenseitige Austausch ein wichtiges Anliegen. Die Stimmung ist grundsätzlich optimistisch, und dadurch wird die Fähigkeit erhöht, aus jeder Lebenslage das Bestmögliche zu machen. Dank dieser Generosität mag es auch gelingen, Boden gut zu machen und spontan friedliche Ausgangslagen zu schaffen. Die Kehrseite dieses Einflusses sind rücksichtsloser Egoismus sowie Übertreibungen oder Versprechungen, die nicht eingehalten werden können.
Weitere Punkte, die in der Welle der Begeisterung möglicherweise übersehen werden, sind die Zeit und die Finanzen, die es braucht, um Ziele zu realisieren. Kurzum: Wer exzentrische Sondertouren vermeiden will, braucht nicht nur Mut, sondern auch Ausdauer und Disziplin. Da in der ganzen Woche die Vernunft auf der Strecke bleiben kann, ist es weiser, finanzielle Risiken zu meiden.
Wer von Dienstag bis Samstag die eigene Motivationskraft auch in den Dienst überpersönlicher Ziele stellt, ist auf dem richtigen Weg und schwächt sich dadurch keineswegs – im Gegenteil: Sinnvolles, mitfühlendes und soziales Handeln stärkt die eigene Kraft und Kreativität. Wer in diesen turbulenten Zeiten ferner sinnvolle und nachhaltige Lösungen anstreben will, darf sich nicht in Einzelheiten verlieren, sondern sollte in allem Tun und Wirken das grössere Ganze im Auge behalten.
16. bis zum 21. Mai 2011 – grosse Taten oder Machtkämpfe?
Dort, wo die Stimmung harmonisch ist, kann man sich von Montag bis Freitag über einfühlsame Gespräche freuen. Und dort, wo Konflikte herrschen, trägt die erhöhte Bereitschaft aufeinander zuzugehen dazu bei, sich zu finden und neue Ausgangslagen zu schaffen. Die Handlungs- und Durchsetzungsweise gestaltet sich gleichzeitig praktisch, geduldig und sozial, was dazu beiträgt, Situationen für alle Beteiligten ökonomisch zu lösen. Im schwierigeren Erleben wird vermehrt auf den eigenen Vorteil geachtet, was sich langfristig nicht auszahlt und nur zu Unzufriedenheit führt.
Der Vollmond am Dienstag legt die Diskrepanz zwischen Haben und Nichthaben offen. Zu Spannungen kann es auch kommen, wenn Liebe, Zuwendung und materielle Unterstützung mit ungerechtfertigten Besitzansprüchen gekoppelt sind.
Von Donnerstag bis Sonntag wirken Kräfte, die grosse Taten ermöglichen. Im Positiven können Wertvorstellungen und Vorhaben gezielt und selbst gegen grosse Widerstände durchgesetzt sowie Systeme und Strukturen den neuen Anforderungen angepasst werden. Im schwierigeren Erleben führen die verschiedenen Interessen zu harten Macht- und Autoritätskonflikten. Im täglichen Leben ist in diesen Tagen darüber hinaus die Tendenz erhöht, dass ein jeder den anderen mit Worten und Handlungen überfährt. Deshalb empfiehlt es sich, zum einen zuerst nachzudenken und erst dann in Aktion zu treten sowie sich zum anderen klar abzugrenzen.
Am Samstag wechselt die Sonne um 11.22 Uhr in die Zwillinge. Die nächsten dreissig Tage stehen unter dem Siegel der Kommunikation und des Austausches. Offenheit Neuem gegenüber ist gefragt, doch über das Wochenende gilt es trotz der einfühlsamen Stimmung, das Gespür für die Wirklichkeit nicht zu verlieren. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität.
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TIPP: Ruth Siegenthaler gibt ein umfangreiches monatliches Bulletin heraus. Das Bulletin erscheint monatlich. Abonnenten erhalten die aktuelle Ausgabe zu Beginn jeder Periode per Post, bestellen können Sie es hier.
Tagesseminare mit Ruth Siegenthaler
Chiron und Lilith
14. Mai 2011
Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Preis: CHF 180.-, EUR 135.-
Chiron und Lilith haben eines gemeinsam: Sie sind beide Aussenseiter und wirken deshalb oft unbewusst. Und alles, was ins Unbewusste verdrängt wird, kann Leiden verursachen. - Chiron symbolisiert das Dreigestirn von Heiler, Verletztem und Verletzendem. Er konnte andere heilen, nicht aber seine eigenen Wunden. Er lehrt uns, oft gerade durch körperliche oder seelische Leiden, tiefe, innere Weisheit. - Lilith repräsentiert die grosse weibliche Göttin in uns, deren schöpferische Kraft sich dann zerstörerisch äussert, wenn ihr immenses kreatives Potenzial, das sich zyklisch erneuern will, unterdrückt wird. - Die Auseinandersetzung mit Chiron und Lilith lohnt sich, denn sie fördern nicht nur das Verständnis für erlittene Verletzungen und Tabuthemen, sondern erwecken gleichzeitig den Weisen und die grosse Göttin in uns zum Leben.
Kursort
Raum Bodensee
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Die vier Göttinnen Ceres, Pallas, Juno und Vesta
03. September 2011
Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Preis: CHF 180.-, EUR 135.-
Nicht nur im Weltgeschehen, sondern selbst im Horoskop haben die männlichen Götter das Sagen, und zwar selbst dann, wenn diese durch Frauen zum Ausdruck kommen. Die wirkende Zeitqualität verlangt von uns einen Ausgleich zwischen männlichen und weiblichen Energien. Wenn wir uns mit den Asteroiden Ceres, Pallas, Juno und Vesta beschäftigen, wecken wir die Stimmen der Weiblichkeit in Mann und Frau aus dem Dornröschenschlaf. So repräsentiert Ceres den Mutter-Archetyp in der menschlichen Psyche. Juno symbolisiert das emotionale Engagement und die Fürsorge in der Partnerschaft. Pallas und Vesta dagegen sind der individuellen Bildung verbunden und können sich ohne Bezugspersonen entfalten.
Kursort
Raum Bodensee
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Detaillierte Infos über Kurse finden Sie unter:
http://www.astrosoftware.ch/de/SEMINARE
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