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Ruth Siegenthaler
Ruth Siegenthaler beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit psychologischer Astrologie. Ruth Siegenthaler publiziert regelmässig in astrologischen Fachzeitschriften sowie in Publikumszeitschriften zu astrologischen Themen. Seit 1996 monatliche Herausgabe von «Zeitqualität aus astrologischer Sicht», eine Übersicht über die astrologischen Themen der entsprechenden Periode. Sie leitet Astrologie-kurse für Laien und Fortgeschrittene in Richterswil und an diversen Veranstaltungsorten.
Wachstum setzt die Integration weiblicher Kräfte voraus
Die Sterne fördern auch in der Berichtsperiode und im neuen Jahr Reformen und Neuerungen. Wer die Zeichen der Zeit versteht, lässt sich von den herrschenden Turbulenzen im Weltgeschehen nicht verunsichern, wissend, dass diese notwendig sind, um überholte Machtstrukturen zu liquidieren und neue Systeme aufzubauen, die der Erde und ihren Wesen gerecht werden. Es muss damit gerechnet werden, dass es nicht nur diszipliniert und ordentlich zugeht – im Gegenteil: Es können sich unerwartete und gefährliche Dinge ereignen. In der ganzen Berichtsperiode wirkt ein Einfluss, der uns darin unterstützt, Hoffnungen und Ideale mit den Gegebenheiten der Realität zu verbinden oder humanitäre Anliegen zu fördern.
Doch Wachstum setzt solide Grundlagen voraus. In den letzten Monaten gaben Schuldenkrisen, Finanzen, gemeinsame Ressourcen und die Produktion von Nahrungsmitteln Anlass zu intensiven Diskussionen. Diese Themen werden auch im Jahr 2012 andauern. Und dennoch: Wenn die «Hausaufgaben» gemacht worden sind, setzt in diesen Bereichen nach Weihnachten eine Vorwärtsbewegung ein. Doch Wachstum setzt die Integration weiblicher Kräfte voraus, und genau dieser Punkt kann in den kommenden Monaten sowohl zu Höhepunkten als auch zu sehr schwierigen Ereignissen führen. Die weiteren langfristigen Einflüsse finden Sie in meinem Bericht über das Jahr 2012.
Die Einflüsse der einzelnen Wochen tangieren Sie nur, wenn Konstellationen in Ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind Sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer.
22. bis 25. Dezember 2011 – neue Wege in Beziehungen und Finanzen
Die Sonne wechselt am Donnerstag, 22. Dezember 2011, um 7.31 Uhr in den Steinbock. Es ist Wintersonnenwende, und es können in der Tat Wenden eintreten, wenn auch vielleicht nur innere. Aufregende Weihnachtstage stehen uns bevor, führt doch der stark erhöhte Drang nach Unabhängigkeit und Wachstum überall dort zu Trennungen oder explosiven Situationen, wo die Familienbande keine individuellen Entwicklungsmöglichkeiten zulassen oder wo – umgekehrt – der Freiheit zuliebe rücksichtslos die eigene und die Geborgenheit anderer aufs Spiel gesetzt werden. Freiheit und Wachstum schliessen Geborgenheit nicht aus. Ohne Toleranz geht es nicht, doch die Rücksicht darf nicht auf Kosten der inneren Harmonie gehen.
Am Samstag ermöglicht der Neumond einen Neubeginn. Im schwierigeren Erleben kann es sein, dass das Leben als sinnlos empfunden wird. Wo immer wir auch im Leben stehen mögen: Vertrauen wir darauf, dass uns himmlische Mächte führen.
Die Woche vom 26. Dezember 2011 bis zum 1. Januar 2012 - Herausforderungen meistern
Montag und Dienstag gilt es, seinen Überzeugungen zu vertrauen, ohne sich in ein rechthaberisches Verhalten zu verstricken. Gleichzeitig geht es auch darum, sich neuen Perspektiven zu öffnen, beispielsweise indem wir uns wie Kinder für etwas begeistern. Von Mittwoch bis Freitag können grosse Herausforderungen kraftvoll gemeistert werden, sofern diese nicht auf egoistischen Sonderbestrebungen beruhen. Im schwierigeren Erleben ist die Tendenz zu Machtkonflikten und Gewalt erhöht. Man sei sich bewusst, dass sich mit Kontrolle und Ausübung von Druck langfristig keine positiven Resultate erzielen lassen. Dem eigenen Wohlbefinden zuliebe ist es weiser, Menschen zu meiden, die solche Methoden anwenden.
Von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche ist es nicht einfach, die Brücke zwischen spontanem Kommunizieren und sorgfältigem Handeln zu schlagen. Im konstruktiven Erleben kommt es zu temperamentvollen Diskussionen, in denen die eine Partei eine zukunftsorientierte und die andere eine realistische und vernünftige Haltung vertritt. Da die Tendenz erhöht ist, zuerst zu sprechen und erst dann zu denken, führt dies leicht zu Streit. Wer seine Worte auf die Goldwaage legt, läuft weniger Gefahr, später etwas bereuen zu müssen
Die Woche vom 2. bis zum 8. Januar 2012 – Mitgefühl und Realität
Diskussionen verlaufen zu Beginn der Woche widersprüchlich und unstet. Bleiben Sie in Ihrer Mitte und atmen Sie in stressigen Situationen tief durch. Erbitten Sie sich in Zweifelsfällen Bedenkzeit, zumal der Vollmond am Montag zu emotionalen Spannungen führen kann. Familiäre und gesellschaftliche Verantwortlichkeiten wollen in ein stimmiges Gleichgewicht gebracht werden. Zu schwierigen Situationen kommt es überall dort, wo entweder unvernünftige Ansprüche gestellt werden oder wo – umgekehrt – mangelnde Toleranz herrscht.
Von Mittwoch bis Sonntag braucht es ein gutes Gespür für die eigene Macht, Autorität, Durchsetzung und Verantwortung. Inspirierend oder verwirrend sind zugleich das erhöhte Mitgefühl und die gesteigerte Kreativität, die dazu beitragen können, Beziehungs- und finanzielle Angelegenheiten grosszügig und verantwortungsvoll zu regeln. Im Positiven sind dies gute Tage, um intensive Gespräche oder Verhandlungen zu führen sowie ehrgeizige Ziele diszipliniert und praktisch anzugehen. Im Negativen wird jede anderslautende Meinung als Bedrohung empfunden oder engstirnig nur das akzeptiert, was überschaubar ist.
Da eine leichte Tendenz zu Illusionen vorhanden ist, empfiehlt es sich, bei wichtigen Verpflichtungen und finanziellen Angelegenheiten vorsichtig zu sein. Dies insbesondere auch deshalb, weil sich von Sonntag bis Dienstag der darauffolgenden Woche Beziehungen und Wertvorstellungen empfindsam, verletzlich oder sogar überempfindlich gestalten.
Die Woche vom 9. bis zum 15. Januar 2012 - Macht und Verantwortung
Diskussionen verlaufen zu Beginn der Woche widersprüchlich und unstet. Bleiben Sie in Ihrer Mitte und atmen Sie in stressigen Situationen tief durch. Erbitten Sie sich in Zweifelsfällen Bedenkzeit, zumal der Vollmond am Montag zu emotionalen Spannungen führen kann.
Familiäre und gesellschaftliche Verantwortlichkeiten wollen in ein stimmiges Gleichgewicht gebracht werden. Zu schwierigen Situationen kommt es überall dort, wo entweder unvernünftige Ansprüche gestellt werden oder wo - umgekehrt - mangelnde Toleranz herrscht.
Von Mittwoch bis Sonntag braucht es ein gutes Gespür für die eigene Macht, Autorität, Durchsetzung und Verantwortung. Inspirierend oder verwirrend sind zugleich das erhöhte Mitgefühl und die gesteigerte Kreativität, die dazu beitragen können, Beziehungs- und finanzielle Angelegenheiten grosszügig und verantwortungsvoll zu regeln. Im Positiven sind dies gute Tage, um intensive Gespräche oder Verhandlungen zu führen sowie ehrgeizige Ziele diszipliniert und praktisch anzugehen.
Im Negativen wird jede anderslautende Meinung als Bedrohung empfunden oder engstirnig nur das akzeptiert, was überschaubar ist. Da eine leichte Tendenz zu Illusionen vorhanden ist, empfiehlt es sich, bei wichtigen Verpflichtungen und finanziellen Angelegenheiten vorsichtig zu sein. Dies insbesondere auch deshalb, weil sich von Sonntag bis Dienstag der darauffolgenden Woche Beziehungen und Wertvorstellungen empfindsam, verletzlich oder sogar überempfindlich gestalten.
16. bis zum 20. Januar 2012 – Widerstände konstruktiv angehen
Beziehungen und Wertvorstellungen gestalten sich bis Mittwoch verständnisvoll, aber auch sehr verletzlich. Es empfiehlt sich, nicht unnötig heikle Situationen zu provozieren.
Von Mittwoch bis Samstag ist die Stimmung recht ernsthaft. Es muss damit gerechnet werden, dass Angelegenheiten nicht reibungslos erledigt werden können. Möglich sind auch Autoritätskonflikte. Menschen, die es gewohnt sind, alles mit links zu erledigen, werden mehr Mühe mit Hindernissen haben als diejenigen, die bereit sind, die Dinge zu akzeptieren, wie sie nun eben sind, und damit konstruktiv umgehen. Man sei sich bewusst, dass man sich um die eigene Kraft bringt, wenn man sich über Menschen auslässt, die einem Steine in den Weg legen. Viel weiser ist es, Schwachstellen zu korrigieren und – falls notwendig – neue Methoden zu erproben.
Von Donnerstag bis Samstag weht ein leidenschaftlicher Wind in allen Beziehungen. Eifersucht, Habgier und gegenseitige Kontrollmanöver sind ebenso denkbar wie die Einsicht, dass überhöhte materielle und emotionale Besitzansprüche zu Leid führen. Auf einer tieferen Ebene geht es darum, Wertvorstellungen und das, was wir lieben und schätzen, auf eine neue Bewusstseinsstufe zu bringen. Es ist nicht immer einfach, bekannte Lebensformen und Sicherheiten loszulassen und darauf zu vertrauen, dass gerade darin die Chance eines Neubeginns steckt.
Die Sonne wechselt am Freitag in den Wassermann, und deshalb rücken in den nächsten dreissig Tagen geistige Konzepte und das Zusammensein mit Gleichgesinnten in den Vordergrund. Mehr darüber in der nächsten „Zeitqualität“.
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